| Udo Wachtveitl Beste Stimmung im Studio: Udo Wachtveitl hatte wirklich Spaß beim Vorlesen und sein Wienerisch wird sogar die Wiener bezaubern. |
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Seit 1991 ermittelt er als Kommissar Franz Leitmeyer an der Seite von Miroslav Nemec im 'Tatort' des Bayerischen Rundfunks, für den beide 1997 mit dem 'Goldenen Löwen' ausgezeichnet werden. Weitere TV-Rollen spielt er u.a. in der 44-teiligen Serie 'Zur Freiheit' (Regie: Franz Xaver Bogner) sowie unter der Regie von Dieter Wedel in 'Der Mann, der keine Autos mochte', 'Kampf der Tiger' und 'Wilder Westen inklusive'. 1999 feierte er sein Debüt als Drehbuchautor und Regisseur mit 'Silberdisteln' (ARD). Am 21. Oktober 1958 kam Udo Wachtveitl in München-Pasing zur Welt. Er wuchs am anderen Ende der Stadt, in München-Zamdorf, auf. Über eine Tante bekam er eher zufällig Kontakt zur Filmbranche und übernahm erste kleine Rollen vor der Kamera. Er machte Schallplattenaufnahmen für 'Fix und Foxi' sowie für Märchen. Es folgten Synchronisationen und zahlreiche Einsätze als künstlerischer Sprecher für Hörspiele beim Bayerischen Rundfunk. Wachtveitl sammelte erste Bühnenerfahrung als Gitarrist am Michaeli-Gymnasium München, wo er in der Schülerband auftrat. Nach dem Abitur leistete er Zivildienst beim Giftnotruf, nahm Schauspielunterricht und studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München einige Semester Jura. Sein erstes Theaterengagement bekam Wachtveitl 1980 am Münchner Theater der Jugend am Elisabethplatz, wo er in der 'Dudu-Dada-Show' in rund 20 verschiedenen Rollen zu sehen war. In den folgenden Jahren spielte Wachtveitl in einer Reihe bekannter BR-Serien mit: 1982 unter Rainer Wolffhardts Regie in 'Die Rumplhanni' (nach einem Buch von Lena Christ; mit Monika Baumgartner in der Titelrolle); 1984 mit Hans Reinhard Müller und Gaby Dohm in Bernd Fischerauers 20-teiliger Bierbrauersaga 'Die Wiesingers', die seit 21. November 2000 jeden Dienstag um 21.45 Uhr wiederholt wird; mit Ida Ehre, Karl Lieffen und Willi Harlander in Rainer Schwabenitzkys 'Schloßherren'; in 'Hans im Glück' war er der Toni (Regie: Frank Strecker). 1987 holte ihn Franz Xaver Bogner als 'Paragraphen Fritzi' in seine 44-teilige Serie 'Zur Freiheit', die von Oktober 1999 bis September 2000 im Bayerischen Fernsehen wiederholt wurde. Wachtveitl war in den 80er Jahren außerdem in Fritz Umgelters Verfilmung von Gerhart Hauptmanns 'Die Weber' zu sehen, in Hagen Müller-Stahls 'Die Hexe von Köln', in Tom Toelles 'Bretter, die die Welt bedeuten' und in 'Crash'. 'Schattenmann'-Regisseur Dieter Wedel engagierte Wachtveitl 1985 für die Fernseh-Mehrteiler 'Der Mann, der keine Autos mochte', später für 'Kampf der Tiger' und 'Wilder Westen inklusive'. Wachtveitl arbeitete außerdem mit einer Reihe weiterer namhafter Regisseure zusammen, darunter mit Dominik Graf und Claude Lelouch. In der SAT.1-Serie 'Solange es die Liebe gibt' war Wachtveitl im Sommer 1996 als Monika Baumgartners große Liebe namens Hans zu sehen. In dem ZDF-Fernsehfilm 'Stürmischer Sommer' spielte er 1997 den Kapitän Christoph Singer, der sich nach seiner Rückkehr an den Chiemsee in eine gefährliche Liebesaffäre manövriert. Anfang Juli 1998 war er im ZDF-Sekten-Drama 'Wie eine Spinne im Netz' als Arzt zu sehen. Im Januar 1999 spielte Wachtveitl im PRO7-Hochsee-Thriller 'Tödliches Ultimatum' den brutalen Anführer einer Terroristengruppe, die einen Luxusliner entert. Seit 1991 ist Udo Wachtveitl als Kriminalhauptkommissar Franz Leitmayr, zusammen mit Kollege Miroslav Nemec, Ermittler im Morddezernat am 'Tatort' des Bayerischen Rundfunks. Neben seinen zahlreichen Auftritten im Fernsehen ist Udo Wachtveitl beim Bayerischen Rundfunk nach wie vor als künstlerischer Sprecher für Hörspiele tätig. Außerdem tourt er seit Herbst 1998 regelmäßig zusammen mit Hans Kriss (als zweitem Sprecher), Andreas Koll (Akkordeon), Erwin Rehling (Percussion) und Sebastiano Tramontana (Posaune) durch Bayern, mit der musikalisch untermalten und bei Publikum und Kritikern ausgesprochen beliebten Lesung 'Mörderisches Bayern' - Ausschnitte aus Robert Hültners preisgekrönter Krimitrilogie 'Inspektor Kajetan und die Sache Koslowski', 'Walching' und 'Die Godin'. Das sind tatsächlich außergewöhnliche Krimis, eigentlich eher historisch-kritische Heimatromane mit üppigem Lokalkolorit und eindeutiger Parteinahme für die, die im Schatten stehen" (Augsburger Allgemeine Zeitung). Sie beleuchten Bayerns bewegte Zeit zwischen Räterepublik und Hitlers Marsch auf die Münchner Feldherrnhalle. Udo Wachtveitl wechselt dabei von der Rolle des Inspektor Kajetan in die einer weinerlichen Münchner Hauswirtin oder die eines zwielichtigen Barons, wofür ihm die Süddeutsche Zeitung höchste Schauspielkunst am Tisch" attestierte. Udo Wachtveitls neue Leidenschaft heißt allerdings Drehbuchschreiben und Inszenieren: Dieses Jahr lief im Ersten und im Bayerischen Fernsehen 'Silberdisteln', sein vielbeachtetes Debüt als Fernsehautor und -regisseur. Der schwarze Krimi (SWR/BR) mit Harald Juhnke, Heinz Schubert, Dieter Hildebrandt, Rosemarie Fendel und Heinz-Joseph Braun spielt in einem Altenheim und hält mörderische Überraschungen bereit. Im Herbst 1999 inszenierte Wachtveitl in Karlsruhe für den SWR die Gaunerkomödie 'Krieger und Liebhaber' (Buch: Michael Illner). In dem Film, der am 12. Juli 2000 im Ersten lief, spielte Hilmar Thate den Mafiaboss Cäsar Klein, Marie Bäumer dessen Freundin und Dieter Pfaff einen Gourmetkoch. Derzeit arbeitet Wachtveitl an seinem dritten Filmprojekt, 'Die Quotensau', eine Mediensatire (Drehbuchförderung des FilmFernsehFonds Bayern). Pressekontakt BR-Pressestelle, Josy Henkel |
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