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Einer der erstaunlichsten Liebesromane der niederländischen Literatur. Mit großer Einfühlung und Genauigkeit beschreibt Harry Mulisch das Verhältnis zweier Menschen, die letztlich an der eigenen Vergangenheit scheitern.
Es war Samstagnachmittag, eine matte Februarsonne schien auf die Stadt. Auf der anderen Straßenseite sah ich sie vor dem Schaufenster eines Juweliergeschäfts stehen...Es war, als ob auf der Straße alles undeutlich geworden wäre und verformt, wie auf bestimmten Fotos und nur das Mädchen in der Mitte wäre scharf geblieben.
Gelesen von:
Gudrun Landgrebe
Herausragend und erfolgreich in der deutschen Film- und Theaterszene. Zuletzt im Theater an der Kö mit 'Glückliche Zeiten' und im Theater am Kurfürstendamm mit 'Freigeist'. Großartig in ihren Filmrollen: Heimat, Opernball, Die flambierte Frau, Die Katze, Rossini u.v.a.
Der Autor:
Harry Mulisch
Am 29. Juli 1927 geboren in Haarlem, Niederlande. Sein Vater war während der Kriegsjahre Personaldirektor bei Lippmann-Rosenthal & Co, dem Bankiershaus, das zwangsmäßig abgegebene jüdische Besitztümer "verwaltete", und konnte durch diese Position seine Ex-Gattin und seinen Sohn vor den Deutschen schützen. 1945 muß der Vater (Karl Viktor Kurt Mulisch) für drei Jahre in ein Internierungslager.
In über 40 Jahren literarischen Schaffens hat Mulisch bisher mehr als 60 Titel publiziert, darunter Romane, Novellen, Gedichtbände, Dramen, Opernlibretti und politische Reportagen, die in alle Weltsprachen übersetzt wurden. Internationale Anerkennung wurde Mulisch nach der Veröffentlichung des Romans 'Das Attentat' zuteil. Das Buch wurde verfilmt und der Film mit einem Oscar ausgezeichnet.
Zu Mulischs Veröffentlichungen gehören u.a.: Archibald Strohhalm (1951); Zwei Frauen (dt. 1980); Augenstern (dt. 1989); Die Elemente (dt. 1990); Die Entdeckung des Himmels (dt. 1993); Selbstportrait mit Turban (dt. 1995).
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